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Frauen Beachvolleyball

Frauen-Beachvolleyball geht nicht nur um junge Frauen in Bikini

Frauen-Beachvolleyball geht nicht nur um junge Frauen in Bikini oder um Bilder von reizvollen Körpern. Dieser Post soll dazu beitragen, das zu bestätigen, und wir hoffen Sie beteiligen Sie sich daran, indem Sie ihn bis zum Ende lesen und in sozialen Netzwerken teilen.

Dieser Post besteht aus folgende Abschnitte:

  • Kurze Geschichte über den Anfängen von Frauen-Beachvolleyball
  • Die besten Beachvolleyballerinnen der Welt
  • Spielerinnen mit der besten Erfolgsbilanz
  • Kontroverse um die Sportkleidung der Beachvolleyballerinnen.

Lass uns zur Sache kommen.

Kurze Geschichte über den Anfängen von Frauen-Beachvolleyball

Es werden zwei mögliche Ursprünge des Volleyballs berücksichtigt: 1915 in Hawaii und das Vorjahr in Uruguay.

Andere entscheiden sich für die Kalifornische Küste, Brasilien oder Frankreich, wo die ersten Verbände gegründet wurden.

In Brasilien wurden die ersten internationalen Wettkämpfe gefeiert, von 1987 bis 1996 wurde eine Art „inoffizielle Beachvolleyball-WM“ ausgetragen.

Bei den Olympischen Sommerspielen 1992 in Barcelona wurde eine Beachvolleyball-Vorführung gezeigt. Schon 1996 wurde diese Sportart ins Programm der Olympischen Sommerspiele aufgenommen.

Nach dem großen Erfolg in Atlanta wurde die WM 1997 gegründet und seitdem findet sie in ungeraden Jahren statt.

Der europäische Wettkampf findet dagegen seit 1993 statt, bei den Frauen seit 1994.

Wir könnten uns lange über diese Wettkämpfe und die Spielerinnen beschäftigen, diese Information kann aber leicht auf unzähligen Websites nachgeschlagen werden. Die jeweiligen Links haben wir am Ende dieses Beitrags aufgetragen.

Im Folgenden werden wir hier Ihnen einige der Beachvolleyballerinnen vorstellen, die die Geschichte dieses Sports mitgeschrieben haben.

Und als erste, wie es nicht anders zu erwarten wäre, werden wir mit den besten Frauen-Beachvolleyball-Spielerinnen von heute anfangen.

Laura Ludwig und Kira Walkenhorst.

Das deutsche Paar hat seit ihrer Entstehung als offizielles Team in 2013 nur große Erfolge erzielt.

EM-Bronze in selbem Jahr und zwei WM-Goldmedaillen in den folgenden Jahren

Laura ist in Ost-Berlin geboren, als die Mauer noch stand. Kira stammt aus Essen und anscheinend ist bei ihr Beachvolleyball wie bei den Jedis eine ganze Familiensage: ihr Bruder und ihre Schwester sind auch Profispieler.

2016 ist ohne Zweifel das wichtigste Jahr ihre Karriere. In diesem Jahr haben sie die WM-Goldmedaille in Rio de Janeiro gewonnen. Und sie haben es genau auf dem Strand im Stadtteil Copacabana gegen die lokalen Heldinnen Agatha und Barbara errungen (die Brasilianerinnen haben auch gegen die Spanierinnen Liliana und Elsa verloren).

Im Laufe des Jahres 2017 haben sie weitere Erfolge erzielt und zum ersten Mal eine WM gewonnen, (die in Wien stattgefunden hat); bei dieser Gelegenheit haben sie im Finale die US-Amerikanerinnen April Ross und Lauren Fendrick geschlagen.

Laura ist 32 Jahre alt und Kira 27, wir können also davon ausgehen, dass diese Sportart ihre Königinnen noch für mehrere Jahre weiter feiern wird.

frauen Beachvolleyball

Nun sind die US-Amerikanerinnen Beachvolleyball-Spielerinnen dran.

Misty May-Treanor

Die ehemalige Spielerin aus Kalifornien hat die meisten Turniersiege der Geschichte erzielt. Laut Wikipedia, bis auf 112 offizielle Siege.

Zusammen mit Kerri Walsh (Jennings, wir reden später über sie) sind sie das meist ausgezeichnete Team dieses Sports in der weiblichen Kategorie. Ganz genau heißt das: Olympiasieger 2004 (Athen), 2008 (Peking) und 2012 (London). Könnten wir sie vielleicht die Usain Bolt des Beachvolleyballs nennen?

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Dazu kommen noch die FIVB-Weltmeister 2003 (Rio de Janeiro), 2005 (Berlin) und 2007 (Gstaad).

Noch ein Vergleich, fällt mir ein: die Eddy Merckx des Frauen-Beachvolleyball. Wissen Sie noch, wie der Radrennfahrer gennant wurde? Jawohl, „Der Kannibale“.

Merkwürdigeweise wird May-Treanor „Die Schildkröte” genannt.

Sie hat ihre Karriere zusammen mit Holly McPeak in 1999 angefangen. Sie haben mehrere AVP und FIVB Turniere gespielt und manche von denen gewonnen. In Sydney 2000 haben sie den beachtlichen fünften Platz erzielt.

Ein Umschwung hat aber in 2001 dank ihrer „Seelenverwandte“ eingesetzt.

Kerri Walsh (Jennings)

Zusammen haben beide Beachvolleyballerinnen unvergleichliche Siege erzielt, einschließlich die männliche Kategorie.

Kerri Walsh Jennings hat ihren zweiten Nachnamen von ihrem Mann übernommen, der Beachvolley-Spieler Casey Jennings. Nach Mistys Zurückziehung hat sie weiter gespielt, deshalb hat sie noch mehr Siege als ihre Partnerin erreicht.

Und zwar hat sie zum Beispiel noch eine vierte olympische Medaille gewonnen: Bronze in Rio 2016 zusammen mit April Ross, die wir auch weiter unten vorstellen werden.

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Walsh Jennings hat die 112 Erfolge von May-Treanor überholt, als sie 2012 das Grand Slam Finale in Xiamen gewonnen haben und Jennings 113 Siege erzielt hat. Derzeit erhält sie 133 Siege.

Die olympische Karriere von Kerri Walsh hat auch in Sydney 2000 angefangen, aber nicht auf Sand. Sie hat am Anfang Volleyball in der Halle gespielt und in der Nationalmannschaft der USA mitgespielt.

Durch ihrer Zusammenarbeit mit Misty May-Treanor hat sie, wie erwähnt, ihre Überlegenheit in Frauen-Beachvolleyball erreicht.

Von 2001 bis 2009 haben sie nur ganz wenige Spiele verloren, sogar wenige Sets. In Athen 2004 haben sie vom ersten Spiel bis zum Finale kein einziges Set verloren.

Nach so vielen Erfolgen und Anerkennungen ist May-Treanor nach ihrer olympischen Goldmedaille in London 2012 auf dem Höhenpunkt ihrer Karriere zurückgetreten.

Kerry Walsh Jennings hat ihr sportliches Abenteuer mit ihrer neuen Partnerin weitergeführt.

April Ross

Die Wiege des amerikanischen Frauen-Beachvolleyballs steht in Kalifornien und dort ist April in 1982 geboren.

Sie ist eine hervorragende Spielerin, die das Pech hatte, in derselben Zeit wie das oben genannte Paar gespielt zu haben. Ansonsten hätte sie bestimmt vieles mehr erreicht.

Nichtsdestotrotz wurde sie Weltmeisterin in 2009 und bei den Olympischen Sommerspielen gewann sie in London 2012 die Silbermedaille und in Rio die Bronzemedaille zusammen mit Kerri Walsh Jennings.

Sie hat in einer Mannschaft angefangen zu spielen. 2008 bildete sie ein Duo mit Jennifer Kessy und zusammen haben sie viele Erfolge erreicht, sie haben sogar das Duo Treanor-Walsh bei einer AVP-Halbfinale Santa Barbara geschlagen.

Nach Misty May-Treanors Rücktritt hat sie eventuell gedacht: „Wenn du deinen Feind nicht besiegen kannst, dann mache ihn dir zum Freund“. Jedenfalls hat sie ein Duo mit Kerri Walsh gebildet.

Sie ist ohne Zweifel eine ausgezeichnete Spielerin, die den Spitznamen „The Boss“ bekommen hat.

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Wir fahren mit angelsächsische Spielerinnen fort, nun aber bewegen wir uns ganz Süden.

Natalie Cook

Diese Spielerin aus Australien ist die erste Frau ihres Landes, die an 5 Olympische Spiele teilgenommen hat.

Ihre Karriere besteht aus viele Erfolge, unter vielen anderen hat sie die Goldmedaille in Sydney gewonnen, sehr nah an ihrem Geburtsort Queensland. Eine bessere Art eine Goldmedaille zu gewinnen ist kaum vorstellbar.

Zusammen mit Nicole Sanderson hat sie in Rio 2003 die WM-Bronze gewonnen und mit einer neuen Partnerin, Tamsin Bernett, hat sie in Pekin 2008 die fünfte Platzierung erreicht. In London 2012 hat sie zum fünften Mal an den Olympischen Spielen teilgenommen, das Duo schied aber bereits in der ersten Runde aus.

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Ihre größten Erfolge hat sie jedenfalls zusammen mit ihrer ersten Partnerin erzielt.

Kerri Pottharst

Von den hier aufgenommenen Beachvolleyball-Spielerinnen ist Kerri die erfahrenste von allen. Sie ist 1965 in Adelaida geboren, auch sehr nah an Sydney, wo sie ihren größten Erfolg zusammen mit Natalie Cook erreicht hat.

Sie hat angefangen klassisches Volleyball zu spielen und wurde in 1990 als eine der besten Spielerinnen Australiens anerkannt. 1992 erlitt sie eine schwere Verletzung und ihre Karriere war erstmal zu Ende. Trotzdem konnte ihr Knie die Belastung auf dem weichen Sand besser aushalten, so hat sie ein Duo mit Natalie Cook gebildet.

In Atlanta 1996, als zum ersten Mal Turniere im Beachvolleyball offiziell ausgetragen wurden, hat das Duo eine Bronzemedaille gewonnen.

Im selben Jahr wurden sie bei der WM Zweiten.

Danach haben sie sich getrennt, 2000 sind sie aber wieder zusammengekommen und haben sich gründlich für die Olympische Spiele vorbereitet, die in eigenem Land stattfinden wurden. Sie haben ihren Gegnern keine Chance gegeben und haben ohne Anstrengung die olympische Goldmedaille gewonnen. Außerdem hat diesen Erfolg eine weitere Anerkennung beigetragen: die „Order of Australia“, die wichtigste Auszeichnung Australiens.

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Nach diesen Olympischen Spielen erklärte Pottharst ihren Rücktritt und Natalie hat mit den oben genannten Partnerinnen weitergespielt.

Eine erstklassige Karriere, haben die beiden Australierinnen geführt, nicht wahr?

Bevor wir uns verabschieden, müssen wir uns unbedingt auf einige Spielerinnen von einer der Geburtsorte dieser Sportart beziehen.

Adriana Behar

Diese Spielerin aus Rio de Janeiro begann auch ihre Karriere als Hallenvolleyballerin und hat sogar als Profi an der italienischen Liga gespielt.

1995 startete sie ihre erfolgreiche Beachvolleyballkarriere zusammen mit ihrer Partnerin Shelda Bede. Mit ihr hat sie bis zu 114 Erfolge errungen.

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Aus diesem Grund hat sie es ins Guinness-Buch der Rekorde geschafft, bis May-Treanor und Walsh-Jennings sie übertroffen haben.

Shelda Bee

Diese Brasilianerin aus Fortaleza, geboren 1973, hatte das Glück, dass Behar ihren Weg gekreuzt hat.

Abgesehen von den vielen Erfolgen, die sie erzielt hat, können wir die zwei Silbermedaillen in Sydney 2000 und Atenas 2004 hervorheben. Andererseits, haben etwa diese großen Erfolge die beiden Beachvolleyballerinnen nicht ganz zufriedengestellt?

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Sie sind aber doch wohl zweimal Weltmeisterinnen geworden, und zwar 1999 in Marseille und 2001 in Klagenfurt. Dazu noch einmal Silbermedaille in Rio und Bronzemedaille in Los Angeles.

Eine große Karriere haben sich die Beiden aufgebaut. Die nächsten Spielerinnen, die wir zunächst vorstellen, haben versucht ihre Landsmänninnen zu übertreffen.

Larissa Franca und Juliana Silva

Wer Brasilien und Beachvolleyball in Zusammenhang bringt, egal ob die weibliche oder die männliche Kategorie gemeint ist, macht jeden potenziellen Rivalen Angst.

Diese zwei Spielerinnen haben die Ehre erhalten, in einer WM-Finale „The greatest“, also nicht Muhammad Ali, sondern das Wunder-Duo May-Treanor/Walsh-Jennings geschlagen zu haben.

Und dies haben sie 2011 in Rom geschafft.

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Das folgende Jahr haben sie die olympische Bronzemedaille in London gewonnen und davor hatten sie zwei WM-Silber- und zwei WM-Bronzemedaillen errungen.

Sie spielen heute noch zusammen, schon seit 2004, und obwohl sie nicht mehr auf ihr bestes Niveau sind, können sie noch harte Gefechte liefern.

Diese Liste kann noch erweitert werden, legen Sie bitte Ihre eigenen Vorschläge an, wenn sie welche Spielerinnen vermissen. Aber vorher lesen Sie doch bitte weiter.

 

Die umstrittene Bekleidung im Frauen-Beachvolleyball

Wir haben aufdringlich versucht, einen Konsens zu treffen, wir haben es aber nicht geschafft.

Bis die Veröffentlichung dieses Beitrags, wenn wir „Frauen-Beachvolleyball“ googeln, finden wir fast nur Spielerinnen in Bikini und Berichte die diese Sportart sexualisieren.

Das mögen wir nicht und das ist der Grund, wieso wir diesen Bericht ins Internet hochgeladen haben, damit in der Zukunft und mit Ihrer Hilfe beim Googeln da ganz oben etwas anderes steht.

In diesem Bericht wird auf Englisch erklärt, dass am Anfang sehr strenge Kleiderregeln gab, die die Bikinis der Spielerinnen bis auf die Zentimeter bestimmt haben.

Ganz am Anfang wurde dieses Spiel einfach am Strand im Badeanzug gespielt. Es ist insofern normal, dass bei den ersten Amateursportwettbewerben weiter so gemacht wurde. Kerri Walsh ist eigentlich dafür, dass es einfach weiter so gemacht wird. Sie hat wörtlich gesagt: „Beachvolleyball wurde schon immer in Bikini und mit kurzen Hosen gespielt, was sollen wir sonst tragen?“.

Als das Spiel professioneller wurde, ging es erst dann los mit den Kleiderregeln, und wurde alles ganz genau vorgeschrieben. Das Streitgespräch kommt aber nicht seitens der Beachvolleyballerinnen, sondern von Außen.

Es scheint klar, dass das Internet die größte Verantwortung für die Sexualisierung des Frauen-Beachvolleyballs hat. Alles lässt sich nach ein paar Klicks und wenigen Sekunden viral werden. Die Verfügbarkeit der digitalen Fotografie hat auch enorm dazu beigetragen.

Seit 2016 bestimmt das Reglement des Weltverbandes FIVB keine Vorschreibungen mehr, was die Spielbekleidung der Beachvolleyballerinnen angeht —jede Art von Kleidung ist erlaubt.

Bei den Olympischen Spiele in Rio trat das weibliche Duo aus Ägypten Nada Meawad und Doaa Elghobashy im Ganzkörperanzug an und außerdem hat Elghobashy das traditionelle Kopftuch getragen.

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In der Rückschau haben wir ein anderes Beispiel auf diesen Artikel. Die Spielerin aus Neuseeland Anna Scarlett, in Zusammenhang mit dem Wettbewerb, an dem sie damals teilgenommen hat, erklärte damals, dass die Medien ausführlicher über die Bikinis als über den Wettbewerb selbst übermittelt haben.

„Ich finde es frustrierend und, soweit ich weiß, es geht nicht nur mir so. Ich nehme an, es wurde den sexuellen Aspekt gesteigert. Allerdings, wenn es zu Folge hat, dass mehr Leute sich für den Sport interessieren, dann besser das als nichts“.

Wir würden sie diesen Kommentar betrachten?

Ist es besser, wenn Zuschauer kommen, sei es nur um die Körper der Spielerinnen zu bewundern, oder dann soll lieber niemand kommen?

Die Kontroverse ist schon lange da. In dieser Hinsicht hat sich auch Kerri Walsh auf interessante Weise geäußert:

„Auf die Beachvolleyball-Spielfläche ist es um die 100 Grad. Für mich soll sich das Publikum einfach daran gewöhnen, sich auf das wesentliche fokussieren und sicher machen, das alle davon bewusst sind, wie hart wir daran arbeiten, eher als die Sexualisierung auszunutzen, die sowieso immer damit verbunden sein wird“.

Das ist vielleicht die Schlüsselfrage: Die Schulung des Publikums, sodass es nicht nur weibliche Körper im Bikini sieht, sondern Mädchen und junge Frauen die sehr hart und lange trainieren und dabei viele Aspekte ihres Lebens opfern, um ihre sportlichen Ziele zu erreichen.

Sind Sie einverstanden damit?

Wenn ja, teilen Sie bitte diesen Bericht in ihren sozialen Netzwerken oder in Ihrem Blog, wenn Sie eins betreiben.

Helfen Sie uns, diesen Artikel auf den ersten Platz der Google-Suche aufzusetzen?

Wir verlassen uns darauf!

Wir hoffen, unseren Bericht hat Ihnen gefallen.

Bis bald.

 

 

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